{"id":4546,"date":"2021-03-03T16:26:19","date_gmt":"2021-03-03T15:26:19","guid":{"rendered":"https:\/\/openheim.org\/pl\/?page_id=4546"},"modified":"2023-01-04T11:28:59","modified_gmt":"2023-01-04T10:28:59","slug":"every-truth-has-four-corners","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/openheim.org\/de\/wystawy\/archiwum\/every-truth-has-four-corners\/","title":{"rendered":"Every Truth has Four Corners. Art from Berlin: Werke aus der Sammlung von Volker Diehl"},"content":{"rendered":"<h2>Every Truth has Four Corners<br \/>\nArt from Berlin: Werke aus der Sammlung von Volker Diehl<br \/>\nKuratiert von Mark Gisbourne<\/h2>\n<p>Ausstellung Er\u00f6ffnung: 19.03.2021, 18:30<br \/>\ndie Ausstellungsdauer: 20.03-9.05.2021<br \/>\n_______<\/p>\n<p>Der Kunstsammler und Galerist Volker Diehl (geb. 1957) glaubte schon immer an einen direkten Zusammenhang zwischen dem Erwerb von Kunstwerken f\u00fcr die eigene Sammlung und dem kommerziellen Aspekt des Kunstmarktes. Von der Ausbildung her ist er Kunsthistoriker, der sich des Potentials bewusst ist,\u00a0das\u00a0aus der Entwicklung der Kunst resultiert. Dadurch kann er als Galerist die Vergangenheit und die Gegenwart gekonnt verbinden. Sein umfangreiches Ausstellungsprogramm beinhaltet sowohl \u00e4ltere als auch zeitgen\u00f6ssische Kunstwerke. Die \u00dcberzeugung, das Bewusstsein f\u00fcr das Vergangene sei der Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis der Gegenwart, l\u00e4sst sich am Beispiel von\u00a0Diehls zentraler Rolle als\u00a0Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei der Organisation der internationalen Kunstmesse ART FORUM BERLIN im Jahr 1996 und in den Folgejahren erkennen. Seit der Zeit als pers\u00f6nlicher Assistent von Christos Joachimedes und Norman Rosenthal bei der\u00a0legend\u00e4ren\u00a0Ausstellung ZEITGEIST in Berlin 1982\u00a0entwickelte er seinen Sammlersinn und die Begeisterung f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, immer mit einem Blick auf das internationale Kunstgeschehen.<\/p>\n<p>Seit \u00fcber vierzig Jahren sammelt Volker Diehl Kunst. Beinahe eintausend Werke machen seine Sammlung aus. Die Kunstwerke, die im Rahmen der Ausstellung\u00a0<em>EVERY TRUTH HAS FOUR CORNERS\u00a0<\/em>gezeigt werden, stellen daher lediglich einen kleinen Teil der umfangreichen Privatsammlung dar. Beim Aufbau der Sammlung folgte Diehl nicht nur seiner Intuition, sondern auch den sich nat\u00fcrlich weiterentwickelnden Interessen, die sich in unterschiedlichen k\u00fcnstlerischen und \u00e4sthetischen Ans\u00e4tzen widerspiegeln. Als internationaler Galerist arbeitete Diehl nicht nur mit deutschen K\u00fcnstlern der Nachkriegszeit und zeitgen\u00f6ssischen Kunst, sondern hat sich auch schon fr\u00fch f\u00fcr die Kunst der osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder interessiert. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Kunst aus Russland, wo er mehrere Jahre eine zweite Galerie f\u00fchrte. Eine gewisse Spannung kennzeichnet daher Volker Diehls Sammlung, eine Eigenwilligkeit und Einzigartigkeit, wie sie sich nicht zuletzt in den Photographien der Charkiw Schule und den Objekten der zeitgen\u00f6ssischen haitianischen Voodoo-Kunst \u00e4u\u00dfert.\u00a0Die Sammlung bewegt sich zwischen\u00a0sacrum\u00a0und\u00a0profanum. Eine Art Meditation, die an George Batailles Zitat erinnert, dass \u201edas extrem Verf\u00fchrerische an der Grenze zum Grauen liegt.&#8220;<\/p>\n<p>Ungeachtet dieser kreativen Polarit\u00e4ten ist die Pr\u00e4sentation thematisch gegliedert, mit Blick auf zu beobachtende und zu unterscheidende Str\u00e4nge und Linien visueller Interessen. Die vier ausgew\u00e4hlten Pr\u00e4sentationsstr\u00e4nge konzentrieren sich auf Kunstwerke der Nachkriegszeit und der Gegenwart. Die Linien folgen intellektuellen Fragestellungen, die parallel zur Lebenszeit des Sammlers verlaufen. Sie er\u00f6ffnen Raum f\u00fcr Reflexionen und Meditationen \u00fcber die Singularit\u00e4t von Diehls Sammlerauge, \u00fcber sein Interesse an internationaler Kunst verbunden mit einer anhaltenden Leidenschaft f\u00fcr das Minimale und f\u00fcr konzeptionelle Konstruktionen sowie schlie\u00dflich \u00fcber den alternativen Imaginationsraum des Fetischismus und des Fantastischen. Zwar geben die ausgew\u00e4hlten Schwerpunkte nicht alle bildnerischen Interessen von Volker Diehl als Sammler preis, sie verweisen jedoch auf die dominierenden Pfade des privaten Erwerbs und des pers\u00f6nlichen intellektuellen Sammlergeistes. Mit anderen Worten: Sie markieren die selbstbestimmten Ecken, die den Charakter pr\u00e4gen und die Grenzen eines individuellen Lebens ausmachen.<\/p>\n<p>Mark Gisbourne<br \/>\nKurator der Ausstellung\u00a0<em>Every Truth has Four Corners<br \/>\n<\/em>______<\/p>\n<h2>K\u00fcnstler*innen<strong style=\"font-size: inherit;\">:<\/strong><\/h2>\n<p>Marc Adrian \/ AES + F \/ Martin Assig \/ Blue Noses \/ Martin Borowski \/ Sergej Bratkov \/ KP Brehmer \/ Killlian Breier \/ Hal Busse \/ Zofia Butrymowicz \/ Carmen Calvo \/ Olga Chernysheva \/ Jhonny LHerisson Cineus \/ Simon English \/ Am\u00e9lie Esterh\u00e1zy \/ Constantin Flondor \/ Thomas Florschuetz \/ Nadine Fortilus \/ Hermann Goepfert \/ Ivan Gorshkov \/ Claudia Hart \/ Susan Hefuna \/ Marta Hoepffner \/ Zhang Huan \/ Ritzi &#038; Peter Jacobi \/ Minjung Kim \/ Shigeko Kubota \/ Tadaaki Kuwayama \/ Heinz Mack \/ Alexander Maximov \/ Christian Megert \/ Boris Mikhailov \/ Christiane M\u00f6bus \/ Vlad Monroe \/ Paul Neagu \/ Lev Nussberg \/ Viktor Novatzki \/ Jolanta Owidzka \/ Aidan Salakhova \/ Gregor Schneider \/ Sudarshan Shetty \/ Alexey Shulgin \/ Turi Simeti \/ Ioana Maria Sisea \/ Tomoko Takahashi \/ Richard Tuttle \/ Grazia Varisco \/ Jef Verheyen \/ Herman De Vries \/ G\u00fcnter Weseler \/ Tom Wesselmann<\/p>\n<p>______<\/p>\n<p>Organisator: OP ENHEIM<br \/>\nDie Ausstellung unter der Schirmherrschaft von Womak Holding SA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marc Adrian \/ AES + F \/ Martin Assig \/ Blue Noses \/ Martin Borowski \/ Sergej Bratkov \/ KP Brehmer \/ Killlian Breier \/ Hal Busse \/ Zofia Butrymowicz \/ Carmen Calvo \/ Olga Chernysheva \/ Jhonny LHerisson Cineus \/ Simon English \/ Am\u00e9lie Esterh\u00e1zy \/ Constantin Flondor \/ Thomas Florschuetz \/ Nadine Fortilus \/ Hermann Goepfert \/ Ivan Gorshkov \/ Claudia Hart \/ Susan Hefuna \/ Marta Hoepffner \/ Zhang Huan \/ Ritzi &#038; Peter Jacobi \/ Minjung Kim \/ Shigeko Kubota \/ Tadaaki Kuwayama \/ Heinz Mack \/ Alexander Maximov \/ Christian Megert \/ Boris Mikhailov \/ Christiane M\u00f6bus \/ Vlad Monroe \/ Paul Neagu \/ Lev Nussberg \/ Viktor Novatzki \/ Jolanta Owidzka \/ Aidan Salakhova \/ Gregor Schneider \/ Sudarshan Shetty \/ Alexey Shulgin \/ Turi Simeti \/ Ioana Maria Sisea \/ Tomoko Takahashi \/ Richard Tuttle \/ Grazia Varisco \/ Jef Verheyen \/ Herman De Vries \/ G\u00fcnter Weseler \/ Tom Wesselmann<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4592,"parent":607,"menu_order":91,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4546","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4546"}],"version-history":[{"count":73,"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4546\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7526,"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4546\/revisions\/7526"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/607"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/openheim.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}