{"id":3787,"date":"2020-10-01T13:52:05","date_gmt":"2020-10-01T11:52:05","guid":{"rendered":"http:\/\/openheim.org\/pl\/?p=3787"},"modified":"2021-01-14T16:45:43","modified_gmt":"2021-01-14T15:45:43","slug":"op_talks-niewidzialni-mniejszosci-i-spolecznosci-narodowe-i-etniczne-miedzy-wroclawiem-a-berlinem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/openheim.org\/de\/aktualnosci\/op_talks-niewidzialni-mniejszosci-i-spolecznosci-narodowe-i-etniczne-miedzy-wroclawiem-a-berlinem\/","title":{"rendered":"OP_Talks | Unsichtbar? Minderheiten sowie nationale und ethnische Gemeinschaften zwischen Breslau und Berlin"},"content":{"rendered":"<h2>Am 15. Oktober um 18.30 Uhr laden wir Sie zusammen mit dem Deutschen Kulturforum \u00f6stliches Europa zu einem Treffen in der Reihe OP_Talks mit dem Titel ein &#8222;Unsichtbar? Minderheiten sowie nationale und ethnische Gemeinschaften zwischen Breslau und Berlin&#8220;.<\/p>\n<p>OP_Talks | Die Unsichtbaren? Nationale Minderheitenund Communities zwischen Breslau und Berlin<\/p>\n<p>Ort: Salon Herz, OP ENHEIM<br \/>\nProgramm:<br \/>\n\u2022 \u201eWie man unsichtbar und dann wieder sichtbar wird? Polinnen und Polen in Deutschland, eine komplizierte Geschichte\u201c \u2013 Kurzvortrag von Prof. Dr. Oliver Loew, Deutsches Polen-Institut, Darmstadt.<br \/>\n\u2022 Anschlie\u00dfend Diskussion mit Ma\u0142gorzata Chilkiewicz (Stiftung Kalejdoskop Kultur), BognaKoreng (MDR-Studio Bautzen), Prof. Dr. Peter Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut, Darmstadt)und ArtemZozulia (Stiftung Ukraina).<br \/>\n\u2022 Der Eintritt ist frei. Um Anmeldungen wird gebeten unter: visit@openheim.org.<br \/>\n\u2022 Begrenzung der Pl\u00e4tze: 15.<br \/>\n\u2022 Die Veranstaltung wird dank der Zusammenarbeit mit WroFoto live \u00fcbersetzt und \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>\/<\/p>\n<p>Seit eh und je ist die sprachliche und konfessionelle Vielfalt ein Markenzeichen Breslaus. Um 1900 galt die Stadt als wichtiges Zentrum der Ansiedlung f\u00fcr deutsche, polnische und j\u00fcdische Migrantinnen und Migranten, was zu einer einmaligen kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bl\u00fcte f\u00fchrte. Der Zweite Weltkrieg setzte dieser Entwicklung ein j\u00e4hes Ende. Um Minderheitenkonflikte in Zukunft zu vermeiden, wurde im Nachkriegspolen ein ethnisch homogener Nationalstaat eingerichtet und mittels Zwangsumsiedlung und Assimilation durchgesetzt. Erst seit 1989 d\u00fcrfen sich Minderheiten in Polen organisieren. Seit 1997 sind ihre Rechte in der Verfassung verankert. Breslau gilt heute wieder als eine offene und tolerante Stadt, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Sprache anzieht. Es kn\u00fcpft damit quasi an seine multikulturelle Vergangenheit an.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung m\u00f6chte die Lebenswelten der deutschen und ukrainischen Minderheit und Community in Breslau, ihre Rolle in der Mehrheitsgesellschaft und ihre Pr\u00e4senz im \u00f6ffentlichen Diskurs thematisieren. Dabei wird auch ein Blick \u00fcber die Grenze geworfen \u2013 zu den in Deutschland lebenden Polen und Sorben.<\/p>\n<p>Das Projekt wird von der Wroc\u0142aw Commune im Rahmen der &#8222;Wroc\u0142aw Strategy for Intercultural Dialogue&#8220; 2018-2022 \/ www.wroclaw.pl kofinanziert.<\/p>\n<p>Eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung OP ENHEIM und desDeutsches Kulturforum \u00f6stliches Europa.<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. Oktober um 18.30 Uhr laden wir Sie zusammen mit dem Deutschen Kulturforum \u00f6stliches Europa zu einem Treffen in der Reihe OP_Talks mit dem Titel ein &#8222;Unsichtbar? 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