11.02

In dieser Reihe präsentieren wir Ihnen außergewöhnliche Werke der Literatur, die das Schicksal von Juden, Deutschen und Polen beschreibt, welche durch Verfolgung der Nazionalsozialisten und in Folge des 2. Weltkriegs ihre Heimat verloren. Im Zentrum des Geschehens steht immer die Stadt Breslau, die für die Protagonisten zur verlorenen oder zur neuen Heimat wird.

19/02/2019, um 18.00 Uhr, Salon Herz (5. Etage)
Die Tagebücher Willy Cohns (Vortrag)

Willy Cohn war ein Historiker, Publizist und Pädagoge aus Breslau. Er erlebte den Exodus vieler Breslauer Juden nach 1933, die Schrecken der Reichspogromnacht 1938 und die Verzweiflung der verbliebenen Juden bis hin zu Deportation und Ermordung. Auch Willy Cohn und seine Familie wurden davon betroffen und 1941 in Kaunas ermordet. In „Kein Recht, nirgends“ sind Cohns Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1933-1941 versammelt.
Diesem einzigartigen Erlebnisbericht widmet sich der Berliner Literaturwissenschaftler und Autor Lothar Quinkenstein in seinem Vortrag.

Die Veranstaltung findet auf deutsch und polnisch statt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: leduck@ifa.de